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Schwerpunkte

Therapeutische Schwerpunkte .

Nach meiner Ausbildung zur Logopädin an der FH Wr. Neustadt spezialisierte ich mich im Rahmen meines Masterstudiums an der University of Plymouth auf neurologisch bedingte Sprach- und Sprechstörungen sowie Schluckstörungen und Gesichtslähmungen. Personen nach Schlaganfall sowie mit neuro­degenerativen Erkrankungen (Amyotrophe Lateral­sklerose, M. Parkinson, Demenz) begleite ich sowohl in meiner Praxis als auch im Hausbesuchssetting besonders gerne.

Mit Musik und dem Interesse an Stimme, Artikulation und Prosodie durfte ich aufwachsen, weshalb auch Störungen der Atmung und Stimme zu meinem Behandlungsfeld zählen.

Nicht zuletzt als dreifache Mutter und der Faszination an kindlicher Entwicklung, kindlichem Einfalls- und Ideenreichtum unterstütze ich Ihr Kind gerne, damit es Freude an der Kommunikation entwickelt und sprachlich fit für seinen schulischen Weg und sein Leben wird.

Neurologische Sprach- und Sprechstörungen

Neurologische Sprach- und Sprechstörungen werden durch zentrale oder periphere Erkrankungen des Nervensystems (z.B. Schlaganfall, Schädel-Hirn-Trauma, Amyotrophe Lateralsklerose – ALS, M. Parkinson, Multiple Sklerose, infantile Cerebralparese, Guillan-Barré Syndrom, Myasthenia gravis, Demenz) hervorgerufen.

Ist das „Sprachsystem“ betroffen, so können sich bspw. Defizite in den Bereichen der Wortfindung, der Satzbildung, beim Lesen, Schreiben, aber auch im Sprachverständnis zeigen. Bei sog. „Sprechstörungen“ präsentieren sich einerseits – im Falle einer sog. „Dysarthrie“ – eine veränderte Stimmqualität, Atem-Sprechdyskoordination, undeutliche Artikulation oder andererseits – im Falle einer sog. „Sprechapraxie“ – eine fehlgesteuerte Bildung / Ausformung der Laute bzw. Lautverbindungen.

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Störungen der Schluck- und Mundfunktion

Zu Störungen der Schluck- und Mundfunktionen zählen bspw. sogenannte „Dysphagien“ (Störung des Schluckaktes bzw. des Schluckvorgangs) sowie „orofaciale Dysfunktionen“ (muskuläre und sensorischen Auffälligkeiten im Bereich der Sprech- und Gesichtsmuskulatur sowie unphysiologischer Bewegungsabläufe), aber auch „Facialisparesen“ (Gesichtslähmungen).

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Stimmstörungen

Unter „Dysphonie“ versteht man eine Stimmstörung, welche unterschiedliche Ursachen haben kann. Sie kann bspw. durch Heiserkeit, Behauchtheit, stimmliche Überlastung, verringerte Stimmlautstärke oder generell veränderte Stimmqualität gekennzeichnet sein. Eine zunächst durchgeführte Diagnostik bzw. Abklärung durch die/den Hals-Nasen-Ohren-Fachärzt_in stellt die Basis für die logopädische Therapie dar.

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Störungen des Spracherwerbs

Störungen des Spracherwerbs zeichnen sich oftmals durch eingeschränkten aktiven Wortschatz, Sprachverständnisdefizite, Probleme in der Grammatik­entwicklung und/oder der Erzählfähigkeit sowie durch Lautbildungsfehler, aber auch Lautvertauschungen aus.

Die frühe Sprachentwicklung verläuft oftmals in individuellem Tempo, jedoch sollten Kinder bis zum zweiten Geburtstag einen aktiven Wortschatz von mind. 50 Wörtern aufweisen sowie Zweiwortsätze („Mama da“) gebildet werden. Logopädische Abklärung und ggf. dann auch logopädische Therapie sollte frühzeitig erfolgen, damit Kinder rechtzeitig „ab­geholt“ und begleitet werden können um noch vor Schuleintritt sprachlich fit zu sein.

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